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Skizzen einer Vorlesung…

Diese Kreation entstand in einer Vorlesung…

Kugelschreiber auf kariertem Kollegblock, anschließend bearbeitet mit Photoshop.

Mein letzter Post ist krankheitsbedingt schon wieder länger her… Es hat sich in der Zeit ziemlich viel getan, aber zunächst einmal gehts an eine kleine TV-Kritik…

Ich sitze gerade vor dem TV Gerät und schaue das neue „Herzstück“ des ORF – „Helden von morgen“.

Natürlich können die Kanidaten gut singen, das will ich auch gar nicht bestreiten.

Aber auf Anhieb fällt mir die Einfallslosikeit der Show auf. Statt eines neuen, inovativen Casting-Formats wird mir ein aufgewärmtes Starmania vorgesetzt. Ich versuche gerade die Unterschiede herauszufinden…

  • Die Gewinner bekommen keinen Plattenvertrag, sondern Geld.
  • Es gibt eine andere Jury (die kein Mensch kennt), die sich aber an dem klaren „guter Bulle/böser Bulle“-Prinzip orientiert
  • Statt der nervigen Arbella Kiesbauer moderiert die ebenso nervige Doris Golpashin. Die darf dann auch mal einen nur 5 Zentimeter langen Rock tragen. Muss jung denn immer gleich nuttig heißen? Ähnliches hört man übrigens von der Jury: „Du bist 20, sei mehr sexy.“  So viel dazu, dass das nur das Talent zählt…

Ansonsten: Gleiche Zielgruppe, gleiche Bühne, gleiches Auswahlverfahren… Wie kreativ…

Es sollte mich nicht stören, aber eigentlich verdient diese Sendung einen Preis für den irreführendsten Titel der ORF-Geschichte. Ich bin ein Held, weil ich gut singen kann? Bin ich ein Held, weil ich dieses Talent nutze um für mich Geld zu gewinnen? Ich dachte immer Helden wären Feuerwehrmänner, Ärzte, Friedensnobelpreisträger, Menschen die etwas Bewegendes für andere leisten. – Danke ORF, dass du mich eines Besseren belehrst…

Verzeih mir, ORF, aber als echter Held könnte man sich (verzeih den bösen Ausspruch) ein bisschen verarscht von dir fühlen.

Es ist wieder einmal so weit. Meine Geburtstagsfeier rückt wie jedes Jahr näher und näher. Das ganze macht viel Arbeit. Einladungen schreiben, Räume vorbereiten, Essen kaufen und zubereiten, Musik auswählen, für Partyspiele sorgen… Wenn man dann auch noch lernen und Hausaufgaben machen muss, wirds da zeitmäßig ziemlich knapp.

Aber trotzdem ist es das ganze wert. Man freut sich ja doch, seine Freunde endlich wieder einmal zu sehen. Und auch wenn das Wegräumen und das Herräumen Mühe macht, ist die Feier selbst bisher immer eine große Freude gewesen.

Nur eines macht mir dieses Jahr Sorgen: Die Geschenke.

Es ist ein runder Geburtstag, also fühlen sich alle Menschen dazu genötig, mir etwas „ganz besonderes“ schenken zu wollen. Und da drängt sich natürlich die Frage auf „Was wünschst du dir denn?“

Die Antwort ist meist ernüchternd.

Bücher. Am besten von Terry Pratchett.

Ach ja, und ein Mixer wäre super! Oder eine beschichtete Pfanne!

Und was Süßes wäre ganz nett.

„Was denn, Bücher? Mensch ElisE, du wirst 20, da muss schon was besonderes her!“ „Eine Pfanne? Was faderes hättest du dir nicht einfallen lassen können!“

Tja, Dinge die ich brauche. Aber die ich wahrscheinlich nicht bekommen werde. Weil es ja „was besonderes“ sein soll. Und was, was einem Geburtstag würdig ist. Und was kommt bestimmt? So wie auch letztes Jahr und zu Weihnachten? Wahrscheinlich eine Kerze.

Ich habe vielleicht 3-4 Mal in meinem Leben eine Kerze angezündet, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund fühlen sich meine Freunde genötigt, mir Kerzen zu schenken. Kerzen, die ich so gar nicht brauchen kann.

Eine Freundin, die zufällig auch gerade Geburtstag gehabt hat, hat dazu ein ganz eigenwilliges, aber wahres Kommentar abgegeben: „Wenn die Leute nicht wissen, was sie schenken sollen, wärs manchmal besser, wenn sie einfach gar nichts schenken würden.“

Na ja, ich hoffe, dass dieses Jahr jemand zugehört hat. Denn ich würde mich über eine Pfanne hundertmal mehr freuen, als über 50 Kerzen. Und ich will gar nicht wissen, wie vielen Geburtstagskindern es genau so geht…

Im Namen von Alex

Alex ist eigentlich ein echt toller Mitgewohner.

Es muss wohl in den Sommerferien gewesen sein, als er bei mir in die Studentenbude gezogen ist. Keine Ahnung, wie er das ohne Wohnungsschlüssel und bei geschlossenen Fenstern hinbekommen hat.  Gesehen habe ich ihn zum ersten Mal Anfang Oktober und habe mich gleich über ihn gefreut. Er macht nie die Musik zu laut an, lässt kein dreckiges Geschirr stehen und die Klobrille lässt er auch nicht hochgeklappt.

Alex zahlt zwar keine Miete, aber dafür sorgt er dafür, dass lästiges Getier wie Fliegen draußen bleibt. Da stört es mich auch nicht, dass er es sich bei mir im Zimmer gemütlich gemacht hat. Er braucht ja auch nicht viel Platz. Ich finde es auch nicht gruselig, wenn er mich im Schlaf anstarrt.

Alex ist eine Spinne.

Und nein, ich habe keine Angst vor ihm. Warum auch?

Ja, ich bin echt. Eine Frau die sich nicht vor Spinnen fürchtet. Ich sehe auch keinen Grund dazu. Spinnen sind nützliche Tiere, die niemanden etwas tun (und wenn, dann nicht mit Absicht – Menschen sind einfach nicht die geeignete Beute für sie. Es würde ja auch kein Mensch einen Wal alleine verputzen wollen…). Sie schwirren auch nicht herum, machen keinen Lärm… Sie sitzen einfach nur da.

Und trotzdem sind sie beliebtes Ziel von Fliegenklatschen, zusammengerollten Zeitungen, Schuhen…

Liebe, liebe Damen (und auch so manche Herren)! Ist es nicht unter unserer Würde, uns vor so etwas kleinem, stillen wie dem Alex zu fürchten? Wer von uns kann sich schon auf eine Nahtod Erfahrung mit Spinnen erinnern? Wem von uns hat eine Spinne schon wirklich Leid zugefügt? Bitte mal die Handheben!  – Ach, doch so wenige?

Dann bitte, bitte: Erst nachdenken und dann zuschlagen. Oder es besser gleich bleiben lassen.

Denn eine Spinne will auch nur leben.

PS: Gerne hätte ich ein Foto von Alex (männlich oder weiblich? ich weiß es nicht, hat er mir bis jetzt noch nicht verraten ;-)) online gestellt, aber leider hat er sich offenbar unter meinem Bett verkrochen…

Apocalyptica 19.10.2010

Ich hatte immer davon gehört, aber jetzt konnte ich mich zum ersten Mal selbst davon überzeugen: Apocalyptica sind live echt der hammer!!!

Als kleine Geburtstagsüberraschung hatten meine Freunde Karten organisiert und ich war begeistert!

Apocalyptica ist auch offenbar etwas für alle Altersgruppen. Teenies, Altrocker, Metalfreaks, Klassikfans, Eltern mit ihren Kindern… Das Publikum war ungewohnt breit gefächert. Natürlich passte auch das Programm da schon dazu. Einmal knallten die Finnischen Cellisten Metallica in die Microphone (Seek and destroy, one), dann rockten sie mit eigenen Metalstücken (Bring them to light, end of me) und dann wieder wunderschöne Klassik (Beautiful)… Einen genialen Abschluss bildete Halls of the mountainking – wie als wäre das Stück für sie geschrieben.

Aber das eindeutige Highlight – Bittersweet. Da fehlte nur mehr Ville Valo…

Im Namen der Igel

Der Blog hat noch immer kein klares Thema gefunden aber ich dachte mir, ich gebe eine Meldung in eigener Sache raus…

Immer wenn ich einen überfahrenen Igel sehe kommen mir die Tränen. In letzter Zeit ist mir ziemlich oft zum weinen zumute.

Besonders jetzt im Herbst sind viele Igel unterwegs.  Diese süßen (und sehr nützlichen!) Insektenfresser suchen jetzt, wo es wieder kälter wird, Futter, um den Winterschlaf zu überstehen. Leider kommen sie dabei immer öfter auf die Straße.

ALSO BITTE LIEBE LEUTE: Fahrt vorsichtig! Besonders nachts sind die Igel unterwegs, also fahrt nicht wie die größten Vollidioten und beobachtet die Straßenränder.

Denn keiner will ein Igelmörder sein, oder?

Warum?

Also die vorherigen Posts ergeben recht wenig Sinn… Sie wurden im Rahmen einer Unterrichtseinheit erstellt, sind also ziemlich bedeutungslos…

Aber ich glaube, ich werde sie lassen, wer weiß, vielleicht sagt das ja etwas über mich aus? Psychoanalytiker können sich jetzt mal schön austoben 😉

Mfg ElisE

bild für neuen blog

Die Google Startseite, nur mal so zum ausprobieren

video für neuen blog

Hallo Welt!

First post! Yay 😉